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Gut Wardow - seine Geschichte

 

Das Adelige Gut Wardow hat seine Wurzeln im Mittelalter. Berühmte Namen wie Hahn, Voss, Lehsten und Bassewitz sind mit ihm verbunden. In seiner Blütezeit wurden 1100 Hektar Land bewirtschaftet bis es 1934 an die Mecklenburgische Landgesellschaft verkauft und aufgesiedelt wurde. Das Land wurde an Kleinbauern verkauft und neue Siedlungen entstanden. „Übrig“ geblieben sind das alte Herrenhaus, auch Schloss genannt, mit einem Großteil der Wirtschaftsgebäude und der alte Park. Schloss und Park wurden 1942 an eine Dame verkauft, die nach dem Krieg mit ihrem Sohn eine Baumschule eröffnen wollte. Leider ist der Sohn gefallen und das Haus wurde an den Rat des Keises verpachtet. Während der Kriegsjahre war es RDM- Lager, Typhus- und Waisenheim und Flüchtlingsunterkunft. Zwischen den Jahren 1952 und 2002 wurde es als Schule genutzt. Da die letzte Eigentümerin nicht unter das Junkergesetz fiel, wurde sie Anfang der 1990er Jahre restituiert und die Enkelin konnte als Erbin das Haus übernehmen. Da ihr Mann und sie ihren Lebensmittelpunkt in NRW hatten, konnten wir Dr. Wolfgang Grimme und Jutta v.Kuick mit unserem Sohn Jesko das Haus im Jahre 2008 kaufen. Im Jahre 2012 wurde das Gut Wardow neu gegründet. Da die ursprünglich zum Gut gehörenden Flächen inzwischen andere Besitzer haben, mussten wir Flächen übernehmen, die deutlich von Wardow entfernt sind.

Landwirtschaft ist für uns eine Passion. Wir stecken all unser Herzblut und unsere Ressourcen in die Entwicklung des Gutes. Mit viel Respekt vor den Tieren und der Umwelt versuchen wir, Tradition und Wirtschaftlichkeit zu vereinbaren. Wir hoffen, dass Sie ein klein wenig von diesem Geist spüren können.